Grundsatz

Das Prinzip der Altersvorsorge in der Schweiz

Die Schweizer Altersvorsorge basiert auf dem Drei-Säulen-Prinzip. Die AHV und die Invalidenversicherung (IV) bilden in Verbindung mit den  EL (Ergänzungsleistungen) die 1. Säule. Diese soll den Existenzbedarf decken und ist obligatorisch. Die ebenfalls obligatorische berufliche Vorsorge (Pensionskasse) bildet die 2. Säule. Die 3. Säule ist die freiwillige Selbstvorsorge.

Alters- und Hinterlassenenversicherung

Die AHV ist der bedeutendste Pfeiler der Altersvorsorge in der Schweiz. Sie soll den Existenzbedarf im Alter oder im Todesfall decken. Als Volksversicherung ist die AHV für alle obligatorisch.

Berufliche Vorsorge

Die berufliche Vorsorge (seit 1972) hat die Aufgabe, den Versicherten die Fortsetzung ihrer bisherigen Lebenshaltung in angemessener Weise zu ermöglichen. Sie strebt dabei das Ziel an, mit der ersten Säule zusammen ein Renteneinkommen von rund 60 Prozent des letzten Lohnes zu erreichen.

Private Vorsorge

Eine sehr sinnvolle Ergänzung zur ersten und zweiten Säule sind die freie Vorsorge 3a oder die gebundene Vorsorge 3b. Maximalbeträge für die Einzahlung in die Säule 3a sind für Erwerbstätige mit Pensionskasse CHF 6826.– und für Erwerbstätigen ohne Pensionskasse 20 Prozent des Nettoeinkommens, aber maximal CHF 34128.–.

Privatvermögen.

Es ist natürlich ein Glücksfall, wenn diverse Vermögenswerte oder beispielsweise Wohneigentum den Lebensabend versüssen können.